Archiv der Kategorie: Rezensionen

Norbert Sternmut & Birte Schumann – Pfeilschrift. Reflexionen über die Liebe

Dieses umfangreiche Buch ist wieder mal eine Kooperationsarbeit in Norbert Sternmuts lyrischem Werk: Birte Schumann schrieb die Essays und stellte Märchen zum Thema „Liebe und Tod“ zusammen. Sternmut schrieb die Gedichte zum Thema. Warum Märchen? Weil sie eine der ältesten Formen der Poesie und Dichtung darstellen.

„Ganz besonders hat es ihnen ein klassisches Liebesmärchen angetan: Dornröschen. Dieses Märchen birgt in seinen Fassungen von Basile ganze Dramenstränge über die Abgründe der Liebe, spielt aber auch mit der tiefen, offenkundigen Schönheit, die der Liebe seit Menschengedenken anhaftet.“ (Verlagsinfo)
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Frank Goldammer – Roter Rabe

Manchmal ist das große Ganze wichtiger als das Schicksal eines Einzelnen

Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten, den sie seit dem Krieg nicht mehr gesehen hat. Heller ist besorgt. Wer kümmert sich in der Zwischenzeit um Pflegetochter Anni? Wird Karin die Chance womöglich nutzen, um im Westen zu bleiben?

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Jean-Jacques Greif – Marilyn. Eine Biografie

Leben einer Filmgöttin, Leben eines Waisenkinds

Als Marilyn Monroe am 5. August 1962 tot aufgefunden wurde, starb ein Weltstar. Doch ob ihr Namen nun Norma Jeane Mortensen oder Norma Jean (ohne E) Baker war, darüber streiten sich die Gelehrten (wie schon damals die Standesbeamten) noch heute. Verschwörungstheorien ranken sich um ihre letzten Tage, als Geliebte des US-Präsidenten und des Justizministers soll sie Staatsgeheimnisse gekannt und vom FBI beseitigt worden sein.

Die tagebuchartige Auto-Biografie Marilyns enthüllt uns einen Menschen, der Glück suchte und es nur selten fand. Dabei nimmt die Erzählerin Marilyn kein Blatt vor den Mund, wenn es um Gott und Sex geht.
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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1991

Sciencefiction und Phantastik vom Feinsten

Der inzwischen in Rente gegangene Herausgeber der Heyne Science Fiction Reihe, Wolfgang Jeschke, pflegte von 1980 bis 2000 eine schöne Tradition: Jedes Jahr präsentierte er seinen Lesern eine Anthologie von guten phantastischen Geschichten zu einem sehr erschwinglichen Preis. Lag dieser 1985 noch bei schlappen 5,80 DM, so war der Preis im Jahr 2000 bereits bei 18,00 DM angelangt – und wäre heute überhaupt nicht mehr bezahlbar. (Man könnte mal die Preissteigerungsrate ausrechnen: Sie ist astronomisch hoch.)

Wie immer jedoch lieferten die SF-Jahresbände Erzählungen, die von der ersten Liga der Autoren und Autorinnen stammte. Stets war ein kleiner Ausreißer dabei, sei es ein Autor aus dem Ostblock – zu dem Jeschke von jeher gute Kontakte pflegte -, oder ein Kurzroman, z.B. von Bruce McAllister oder Connie Willis.
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Jerry Hopkins/Daniel Sugerman – Keiner kommt hier lebend raus. Die Jim Morrison Biographie

Jim Morrison wird (wieder einmal) exhumiert

Rechtzeitig zu Jim Morrison Exhumierung am 6. Juli 2001 erscheint bei Heyne erneut die bereits 1995 „erweiterte und überarbeitete Ausgabe“ der klassischen und umfassendsten Morrison-Biografie. Anno 1980 fachte diese Biografie durch ihren Erfolg den ganzen Star-Biografie-Rummel erst an. Doch die Erweiterungen beschränken sich vor allem auf den Epilog von Ko-Autor Jerry Hopkins und das Nachwort von Morrisons Dichterkollegen Michael McClure. Zudem wurden die Disko- und Bibliografien durch Updates ergänzt.
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Diana Wynne Jones – Fauler Zauber

Es ist wieder soweit, in wenigen Tagen werden die ersten Pilger vor der Tür stehen, um ihre spannende Fantasy-Tour anzutreten. Doch die Bewohner der Welt, die Mr. Chesney dazu auserkoren hat, der Schauplatz seines Touristenspektakels zu sein, haben die Schnauze voll davon, sich über Wochen hinweg in Arbeit zu stürzen, nur damit ein paar Fremdweltler ihre Plünder- und Zerstörungsquest im richtigen Ambiente mit mörderischen Drachen, hinterlistigen Elfen, betörenden Zauberinnen und einem bösen dunklen Fürsten durchziehen können! Also befragen sie das Orakel, wie sie Mr. Chesney samt seinen Touristen endgültig loswerden können. Allerdings … die Antwort scheint ziemlich zweifelhaft, denn die beiden Personen, die das Orakel auserkoren hat, sind nicht unbedingt für ihre Kompetenz bekannt!

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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 13

Klassische SF-Erzählungen von Star-AutorInnen

In dieser Anthologie aus dem Jahr 1980 sind neun SF-Erzählungen amerikanischer, deutscher, englischer und russischer AutorInnen vereinigt:

– der Kurzroman „Azteken“ der HUGO- und NEBULA-Award-Gewinnerin Vonda McIntyre;

– die romantisch-traurige Novelle vom „Alten Zinnsoldaten“ von Joan D. Vinge (HUGO für „Die Schneekönigin“);

– „Tertiär“, ein bemerkenswerter Kurzroman des deutschen Autors Gerhard Stein sowie

– die Kurzgeschichte „Kassandra“ der mehrfachen HUGO-Preisträgerin C.J. Cherryh, mit der sie im August 1979 erneut den HUGO Award gewann. Und vieles mehr.
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Michael Bishop – Transfigurationen

Packende Entdeckungsreise zu den Asadi

Michael Bishop hat seine lange, Aufsehen erregende Novelle „Tod und Bestimmung unter den Asadi“ 1979 zu dem Roman „Transfigurationen“ (ebenfalls bei Heyne) ausgebaut. Doch auch so ist die xenobiologische Story vom Forscher, der langsam die Eigenarten und Abgründe einer Alien-Zivilisation entdeckt, immer noch packend. Das Titelbild passt nur zu Bishops Roman „Das Herz eines Helden“. Die Illustrationen von Klaus D. Schiemann geben die teils gruselige Atmosphäre viel besser wieder.

Der Autor

Michael Lawson Bishop (* 12. November 1945 in Lincoln, Nebraska) ist ein US-amerikanischer Autor, der in erster Linie Science-Fiction-Literatur schreibt. Er besitzt einen Master-Abschluss in Englisch der University of Georgia und unterrichtete an verschiedenen Schulen und Universitäten. (Quelle: Wikipedia)

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Die drei ??? – Im Auge des Sturms (Folge 197)

Die Handlung:

„Finde Finnley! Er ist in Gefahr!“ Kurz darauf verliert der Surfer, den Peter verletzt am Strand findet, das Bewusstsein. Doch: Wer ist Finnley? Auf ihrer Suche quer durch Rocky Beach werden Justus, Peter und Bob von einem mysteriösen Mann verfolgt. Vor allem aber muss Peter sein Können als Surfer unter Beweis stellen. Wird es den drei Detektiven gelingen, auch diesen Fall zu lösen? Die Zeit wird knapp, denn ein gewaltiger Sturm zieht auf! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ok, der Klappentext verbreitet ja schon mal die nötige Dramatik, um den Interessenten zum Kauf des Hörspiels zu animieren. Aber, wieso drängt die Zeit? Kann man während eines Sturms nicht mehr suchen oder ist Finley noch im Wasser? Klingt nach einem Fall für Peter, den Sportlichsten der drei Detektive.

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P.D. Baccalario – Die Stadt des Windes (Century 3)

Paris: Das Century-Spiel geht in die dritte Runde

Alle hundert Jahre wird die Menschheit herausgefordert. Alle hundert Jahre müssen vier Jugendliche ein großes Abenteuer bestehen. Weitere hundert Jahre später werden erneut vier Jugendliche in Rom auserwählt. Sie verbindet ein Geheimnis. Als ein Mann ihnen ein Köfferchen anvertraut, bevor er weiterflieht, finden sie darin eine seltsame Karte aus Holz. Die Herausforderung beginnt in Rom, der Stadt des Feuers, und wird in New York, der Stadt aus Stein, fortgesetzt.

So wie die Orte des Geschehens den vier antiken Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser entsprechen, so auch die vier Kinder Harvey (Erde), Elettra (Feuer), Sheng (Wasser) und Mistral (Luft). Wurden sie deshalb ausgewählt? Ja, denn es geht in jedem Jahrhundert einmal darum, den Pakt der Menschen mit der Natur zu bekräftigen und zu erneuern, um die Natur gegen die Kräfte des Todes und des Chaos zu beschützen. Doch dazu ist altes Wissen nötig, Wissen, das in Vergessenheit zu geraten droht… Diesmal führt sie das Spiel in Paris zusammen, der Stadt des Windes, der Stadt von Mistral…
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Carl Dreadstone – Die Mumie

Nachdem ihre verbotene Liebe vor drei Jahrtausenden ein grausames Ende fand, versucht Frevel-Priester Imhotep in der Gegenwart (des Jahres 1932) ‚seine‘ Königin Ankhesenamen zu neuem Leben zu erwecken. Der vorgesehene Körper gehört der jungen Helen, weshalb ein magisches Tauziehen zwischen Imhotep, Helen und ihren Verehrer, dem Archäologen Frank, beginnt … – Sehr spät entstand dieser Roman zum Horrorfilm-Klassiker von 1932 (Titelrolle: Boris Karloff). Recht stimmungsvoll wird primär eine Liebesgeschichte erzählt, deren Horror-Elemente vor allem aus heutiger Sicht dezent wirken. Carl Dreadstone – Die Mumie weiterlesen

Charles Cross/Eric Flanagan/Neal Preston – Led Zeppelin – Heaven and Hell. An illustrated history

Mit dem Zeppelin durch Himmel und Hölle

Diese „bebilderte Geschichte“ einer der wichtigsten Rockbands bringt zahlreiche unbekannte Informationen, einige hilfreiche Tipps zum Plattensammeln sowie ein enorm interessantes Interview mit Gitarrist und Bandgründer Jimmy Page – interessant deshalb, weil er sich lange Zeit strikt weigerte, ausführliche Interviews zu geben, nachdem die Presse die Alben der Band niedergemacht hatte. Ebenso wichtig wie die Texte sind für mich als Fan die fantastisch guten Fotos von der band und ihren Mitgliedern – weit höhere Qualität als man nach einem Film wie „The song remains the same“ erwartet hätte!
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Harry Harrison – Die Sklavenwelt (Todeswelten 2)

Ein Ingenieur gegen Idealisten & Despoten

Jason dinAlt, der Psi-Mann, Spieler und Abenteurer, wird von Pyrrus, wo er seinen letzten Auftrag ausgeführt hat („Die Todeswelt“), gewaltsam entführt, um auf Cassylia wegen Falschspielerei vor Gericht gestellt zu werden. Unterwegs gelingt es ihm, die Steuerzentrale des Raumschiffs zu demolieren. Er muss auf einem unerforschten Planeten notlanden.

Dort fallen Jason und seine Häscher Wilden in die Hände, die sie in die Sklaverei verschleppen. Aber Jason bemerkt, dass die Eingeborenen Werkzeuge mit sich führen, die einer höheren Kulturstufe entstammen. Sollte es auf dieser Sklavenwelt einen Stützpunkt einer höherstehenden Zivilisation geben? Um dies herauszufinden, muss er zunächst einmal die Sklavenketten loswerden… (korrigierte Verlagsinfo)
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Patrick George – Lass mich frei!

Worum gehts?

Viel zu viele hilflose Tiere werden durch uns Menschen auf verschiedenste Art und Weise in ihrem Lebensraum eingeschränkt. Ganz zu schweigen davon, dass uns manche Tiere als Nahrungsmittel dienen, verwendet man von manchen Tieren die Haut oder das Fell nur um modern gekleidet zu sein. In diesem Buch haben jedoch unsere Kleinen die Möglichkeit all diese Tiere wieder in ihre wohlverdiente Freiheit zu entlassen – das funktioniert ganz einfach durch das Umblättern der durchsichtigen Folienseiten.

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Peggy Rathmann – Gute Nacht, Gorilla

Worum gehts?

Wie jeden Abend wenn es dunkel wird und der Mond hell am Himmel leuchtet beginnt für den Zoowärter die Arbeit. Er dreht seine Runde und schließt die Käfige der einzelnen Tiere und wünscht ihnen eine gute Nacht. So sollte es jedenfalls sein, wäre da nicht der schlaue kleine Gorilla, der dem Wärter seine Schlüssel stibitzt. Ganz leise schleicht er sich hinter ihm her und öffnet nacheinander alle Schlösser der Tierkäfige. Die kleinen und großen Freigänger freuen sich und schon beginnt die Tierkarawane. Wohin ihr Weg wohl führt?

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Janwillem van de Wetering – Der Freund, der keiner war

Das Attentat auf das World Trade Center weckt bei einem alten Bankier die Erinnerung an einen vor vielen Jahren auf einem anderen Kontinent begangenen Mord. Er reist zurück in die alte Heimat, um sich mit seiner Tat auseinanderzusetzen … – Kein Roman, sondern eine auf Buchformat geblähte Novelle, die auf den Leuchtturm-Ruf ihres Verfassers als literarischer Mahner und Denker setzt, aber nur eine weitere, recht zäh lesbare Reflexion über das Kapitalthema Schuld & Sühne darstellt. Janwillem van de Wetering – Der Freund, der keiner war weiterlesen

M.R. James – Runenzauber (Gruselkabinett Folge 140)

Wie man einen Dämon loswird

London 1899: Edward Dunning hat über ein Vortrags-Exposé zum Thema „Die vielen Gesichter der Alchemie“ aus der Feder eines gewissen Mr. Karswell, der dem Vernehmen nach selbst Alchemie und okkulte Künste praktiziert, eine ungünstige Einschätzung verfasst. Dadurch hat er sich ganz offensichtlich einen sehr gefährlichen Feind gemacht… ((Verlagsinfo)
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Ashley Dyer – Tattoo [Carver/Lake 1]

Die Jagd nach einem Serienkiller, der seine Opfer buchstäblich zu Tode tätowiert, wird kompliziert, als einer der Ermittler niedergeschossen wird. Seine Partnerin glaubt nicht an einen Racheakt des Killers und liegt richtig damit. Unabhängig voneinander versuchen beide das Rätsel zu lösen, während der ‚neue‘ (Fast-) Mörder in gefährliche Panik gerät … – Moderner (britischer) Thriller, der die Jagd nach sogar zwei Tätern mit den heute genretypischen Privatproblemen mischt, sich aber mit letzteren erfreulich zurückhält: nie origineller, aber solider Start in eine neue Serie. Ashley Dyer – Tattoo [Carver/Lake 1] weiterlesen

Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 20. Erzählungen

Klassische Phantastik, darunter zwei US- Meisterwerke

In dieser Anthologie sind 13 SF-Erzählungen internationaler AutorInnen sowie zahlreiche deutschsprachige Gedichte vereinigt, darunter:

– Gene Wolfes Novelle „Sieben amerikanische Nächte“ (rund 70 Seiten);
– sowie Kate Wilhelms Novelle „Ein Untier an der Angel“ (ebenfalls rund 70 Seiten) und
– Erzählungen von Autoren aus der UdSSR, aus Deutschland, CSSR, Frankreich, Italien und Thailand.

Die 13 ist diesmal keine Unglücks-, sondern eine Glückszahl. Denn mit Gene Wolfe und Kate Wilhelm sind zwei innovative Schwergewichte der US-Phantastik vertreten.
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P.D. Baccalario – Der Stern aus Stein (Century 2)

Das Century-Spiel geht weiter – mit vielen Schwächen

Alle hundert Jahre wird die Menschheit herausgefordert. Alle hundert Jahre müssen vier Jugendliche ein großes Abenteuer bestehen. Weitere hundert Jahre später werden erneut vier Jugendliche in Rom auserwählt. Sie verbindet ein Geheimnis. Als ein Mann ihnen ein Köfferchen anvertraut, bevor er weiterflieht, finden sie darin eine seltsame Karte aus Holz. Die Herausforderung beginnt in Rom, der Stadt des Feuers, und wird in New York, der Stadt aus Stein, fortgesetzt. Damit ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, denn die Gegenseite ist nicht untätig.

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